Koblenz 1 - 2
Eine Stadt blüht auf
- Besuch der Bundesgartenschau 2011
Confluentes – so nannten die alten Römer ihr Kastell, das sie dort errichteten, wo heute die Stadt Koblenz ist. Confluentes, weil hier Rhein und Mosel zusammenfließen. Von seiner Lage her gehört Koblenz damit schon seit jeher zu den schönsten Städten Deutschlands. Aber erst im Zuge der Bundesgartenschau 2011 hat sich auch das Stadtbild der vorteilhaften Lage angepasst. Für viel Geld wurden die drei großen Bereiche, die als BUGA-Gelände vorgesehen waren, saniert und aufgepeppt: Rheinufer und Deutsches Eck mit dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I., das Kurfürstliche Schloss nebst Vorgarten, der so genannten Schlosskrone, und nicht zuletzt die Festung Ehrenbreitstein auf der gegenüberliegenden Rheinseite mit ihrem weiträumigen Hochplateau. Wo früher Autos parkten (Rheinufer, Schloss), sind heute Grünanlagen und Blumenbeete. Wo früher Fußballplätze waren und dichtes Gestrüpp drum herum (Ehrenbreitstein), sind heute offene Rasenflächen mit eingestreuten Blumenrabatten. Viele Koblenzer erkennen ihre Stadt kaum noch wieder, so sehr ist sie – im wahrsten Sinne – aufgeblüht. Und auch alle anderen werden feststellen, dass sich ein Koblenz-Besuch noch nie so sehr gelohnt hat wie gerade jetzt zur Bundesgartenschau.
Reportagen (Radio hr4, 23.04.2011):

Koblenz 1
Blütenträume
- Blick auf das BUGA-Blumenmeer




