Osterinsel 1 - 3
Das einsamste und geheimnisvollste Eiland der Welt
Es gibt weder Osterhasen noch Ostereier. Trotzdem ist Ostern ein besonderer Tag, der gebührend gefeiert wird: mit einem festlichen Gottesdienst und anschließendem festlichen Schmaus vor der Kirche. Die Rede ist von der Osterinsel, einem winzigen Eiland in der Südsee mit nicht mal 4.000 Einwohnern. Das Mutterland Chile ist fünf Flugstunden entfernt, und selbst bis zur nächsten bewohnten Insel sind es mehr als 2.000 Kilometer. Die eingeborenen Rapa Nui lebten früher in völliger Isolation und hielten sich für den "Nabel der Welt".
Das änderte sich erst am Ostersonntag des Jahres 1722. Da nämlich ankerte das Schiff des holländischen Seefahrers Jacob Roggeveen vor ihrer Küste. Er verlieh der Insel ihren heutigen Namen. Und was er dort vorfand, gab ihm viele Rätsel auf: Der Entdecker entdeckte Hunderte von menschenähnlichen Statuen aus Stein, die so genannten Moai. Was sie darstellten, wozu sie dienten - und vor allem wie sie entstanden sind, das weiß bis heute niemand so ganz genau. Trotzdem - oder gerade deswegen - ist die Faszination, die von der Osterinsel ausgeht, ungebrochen.

- Südseeinsel mit Kultfiguren: Osterinsel alias Rapa Nui
Reportagen (Radio hr4, 09.04.2004; hr-iNFO, 27.11.2004):





