Mainz (Rhein) 1 -5

GESCHICHTEN AUS DER HEIMAT

Wer mein Profil angeschaut hat, weiß, dass ich in Mainz lebe – und das seit mehr als 40 Jahren. Von hier aus bin ich in die Ferne geschweift und tue es teilweise immer noch. Aber das nahe liegende Gute habe ich lange Zeit vernachlässigt. Das möchte ich jetzt nachholen und in loser Folge Geschichten aus meiner Heimatstadt präsentieren. Geschichten, die (im weitesten Sinne) mit den Themen Reisen und Tourismus zu tun haben. Denn die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz muss sich nicht verstecken. Sie hat viel zu bieten für Gäste aus Nah und Fern.

Titelfoto: Blick über den Rhein auf Mainz

Reportagen (Allgemeine Zeitung Mainz):

Mainz 1

"SONDERZUG NACH LUMMERLAND"
- lustige Zielanzeigen der Vlexx-Bahnen


Na, haben Sie auch schon mal auf einem kalten, zugigen Bahnsteig gestanden, Ihr Zug hatte wieder mal Verspätung und Ihre Laune näherte sich allmählich dem Nullpunkt? So geht es auch vielen Fahrgästen am Mainzer Hauptbahnhof. Aber dann rollt plötzlich auf dem Nachbargleis ein blauer Triebwagen der Vlexx GmbH vorbei, und die gute Laune kehrt zumindest für einen kurzen Moment wieder zurück. Der Grund: Auf der Stirnseite des Zuges werden oft in Leuchtschrift fröhlich oder gar lustig klingende Fahrtziele und Botschaften angezeigt. Statt „Saarbrücken Hbf“ oder „Frankfurt (Main) Hbf“ steht dann da zum Beispiel „Ei gude!“, „Nächster Halt: Bett“ oder eben „Lummerland Hbf“. [weiterlesen]

Titelfoto: "Sonderzug nach Lummerland" im Mainzer Hauptbahnhof

Mainz 2

GÄSTE-BOOM
- warum immer mehr Touristen kommen

Was hat Mainz mit den Metropolen New York, Rio, Tokio gemeinsam? Einen neuen Rekord beim Tourismus im vergangenen Jahr! In Mainz waren es zuletzt 1,19 Mio. Übernachtungen, ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber 2024. Das klingt zunächst nicht allzu beeindruckend, aber es war mehr als der Landes- und auch mehr als der Bundesdurchschnitt. Und es war der dritte Rekord in Folge. Warum besuchen immer mehr Menschen die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt? Woher kommen sie? Woher kannten sie Mainz? Welche Erwartungen hatten sie? Und wie gefällt es ihnen hier? Um das herauszufinden, haben wir Touristinnen und Touristen bei zwei Stadtführungen begleitet – eine in deutscher und eine in englischer Sprache. Denn gut dreiviertel aller Gäste ... [weiterlesen]

Titelfoto: Stadtführung mit Annette Jucknat

Mainz 3


IM WINTER PIZZABÄCKER, IM SOMMER STRASSENJONGLEUR

Manche fühlen sich von ihnen genervt, andere fühlen sich bestens unterhalten. Die Rede ist von den Straßenjongleuren, die seit einigen Wochen wieder an belebten Kreuzungen ihre Kunststücke vorführen. Sie nutzen die Rotphasen der Ampeln, um auf mehr oder minder virtuose Art Bälle oder andere Gegenstände in die Luft zu werfen und möglichst gekonnt wieder aufzufangen, ohne dass sie zu Boden fallen. Kurz bevor die Ampel auf Grün springt, laufen die Jongleure an der Schlange der wartenden Autos entlang und bitten um eine Geldspende. Wer sind diese meist jungen Leute? Woher kommen sie? Ich habe mit einem von ihnen gesprochen und möchte ihn gerne vorstellen [weiterlesen]:

Titelfoto: Straßenjongleur Matti in Mainz-Gonsenheim

Mainz 4

MAINZELMÄNNCHEN UND SCHOPPEGLÄSER
- wofür Kreuzfahrttouristen Geld ausgeben


Der Tourismus in Mainz boomt. In den vergangenen drei Jahren wurde jeweils ein neuer Rekord bei den Übernachtungszahlen verbucht. Das bedeutete auch mehr Einnahmen unter anderem für Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und damit letztlich auch für das Stadtsäckel. Aber wie steht es eigentlich um die Tagestouristen, die nicht von der Übernachtungsstatistik erfasst werden? Einer Studie aus dem Jahr 2023 zufolge gaben sie im Schnitt immerhin 34,20 Euro am Tag aus.
Zu den Tagestouristen zählen auch die Kreuzfahrtpassagiere. Mehr als 900 Hotelschiffe im Jahr mit über 100.000 Passagierinnen und Passagieren machen in Mainz Station. Vollverpflegung zumeist an Bord. Inwieweit beleben sie trotzdem die Wirtschaft in der ... [weiterlesen].

Titelfoto: Touristen der "MS Aurelia" beim Landgang

Mainz 5

NACH MAINZ DER LIEBE WEGEN

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist in vollem Gange. Erstmals nehmen Mannschaften aus 48 Ländern rund um den Erdball teil. In einer Artikel-Serie stellt die Allgemeine Zeitung Mainz Menschen aus diesen Ländern vor, Menschen, die zwar woanders geboren sind, aber oft schon vor vielen Jahren in Mainz sesshaft geworden sind. Wie ist ihre Lebensgeschichte? Woher kommen sie? Wie hat es sie nach Mainz verschlagen? Wie haben sie sich hier eingewöhnt? Wie verfolgen sie die WM und wem drücken sie die Daumen?
Zum Beispiel der gebürtige Ecuadorianer Gabriel Espinoza, der im Jahr 2000 aus Südamerika nach Mainz kam, der Liebe wegen. Aber die Liebe zu seiner alten Heimat am Äquator ist auch heute noch ungebrochen [weiterlesen]:

Titelfoto: Gabriel Espinoza freut sich auf die WM

Mainz 6

PEGELSTAND IM FREIEN FALL
- Personenschifffahrt in Not

Am Mainzer Rheinufer kann man schon fast mitzusehen, wie der Pegelstand von Tag zu Tag sinkt. 2,88 Meter sind der Durchschnittswert. Am Sonntag, 2. August 2026, 9:30 Uhr, liegt er bei 1,30 Meter. Schon wenige Stunden später bei 1,26. Er befindet sich also im freien Fall. Da ist es nicht mehr weit bis zum historischen Tiefststand von 1,10 Meter, gemessen am 2. November 1947 – also vor fast acht Jahrzehnten! Das Niedrigwasser ist nicht nur ein Problem für die Frachtkähne auf dem Rhein, die teils nur mit halber Ladung fahren können. Auch die Personenschifffahrt hat darunter zu leiden [weiterlesen]:

Titelfoto: Rhein-Pegel Mainz

 

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Mehr Fotos aus Mainz auf meiner Reisefotos-Seite "Rheinland-Pfalz"

 

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